RSS 2.0 Sie sind hier: » Startseite » Archiv » Nachrichten » Rücktritt aus dem Stadtrat
,
Presseerklärung: CSU-Stadtratsfraktion
Winfried Geppert tritt als Stadtrat zurück

27.09.2010 - Altbürgermeister Winfried Geppert (Foto) will sein Stadtratsmandat niederlegen und hat einen Antrag auf Entlassung aus dem Ehrenamt gestellt. Er begründet seinen Antrag mit seinem Alter. „Ich bin seit 30 Jahren im Stadtrat, davon zwölf Jahre erster Bürgermeister. Jetzt bin ich 70 Jahre alt, ich bitte darum, mich von diesem Ehrenamt zu entbinden“, hat Geppert an die Stadt geschrieben. Winfried Geppert feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag.

Dass angesichts der Gemeindeordnung (nach Artikel 19 kann man ein Ehrenamt nur „aus wichtigem Grund“ niederlegen - dazu zählen u.a. auch Alter, Berufs- oder Familienverhältnisse, Gesundheitszustand etc.) die Begründung nicht unproblematisch sein könnte, ist dem Arzberger Altbürgermeister klar.

„Es ist Zeit andere ranzulassen, ich hab genug gegeben“, sagt er. Winfried Geppert lässt durchblicken, dass er nicht nur am Rentnerdasein gefallen findet. Ganz offensichtlich verschieben sich die Interessen: „Das nächste Enkelkind kommt, verrät er und betont, es gebe nichts, was man in seinen Entschluss hineininterpretieren müsse. “


 » Das Schreiben von Winfried Geppert an die Stadt Arzberg


Als Nachrücker steht Rainer Dötsch fest, der bereits bekundet hat, dieses Ehrenamt anzunehmen.


Die CSU-Stadtratsfraktion




  Mehr zum Thema
» Pressebericht zum Rücktritt von WInfried Geppert als Stadtrat (Frankenpost, 28.09.10)
Bürgertelefon
Wetter
Der Löwe brüllt
 
Zünftig oder extrem?

17 Tage Hochsaison: Das Oktoberfest in München verändert das Land. Menschen, von denen man es nie vermutet hätte, werfen sich plötzlich in Tracht, um auf der Wiesn zünftig auszusehen. Die Boulevard-Blätter überschlagen sich mit Promi-Meldungen. „Wiesn extrem – einfach hemmungslos 2010“ titelt eine Münchner Zeitung eine Bilderstrecke im Internet. Zu sehen sind knutschende Pärchen, Bierleichen und – so ist das nun einmal – Frauen mit ordentlich Holz vor der Hüttn. Titel wie „Sündige Stars – Promi-Dekolletés auf der Wiesn“ oder „Busen-Gaudi – Promis lassen es auf der Wiesn krachen“ versprechen viel nackte Haut. Aber ist das der Kern der Wiesn? Viele Gäste besuchen das Oktoberfest, weil sie zünftig feiern wollen, ohne es gleich krachen zu lassen. Es wäre schade, wenn die Wiesn nur noch mit prall gefüllten Miedern gleichgesetzt würde. Das hat sie nicht verdient.
.


In diesem Sinne,
Ihr Löwe


Quelle: Bayernkurier Nr. 38 vom 25. September  2010

 

RSS_Feed Seite zu_Favoriten_hinzufügen Leserbrief schreiben Forum besuchen vertrauliche Nachricht senden Seite drucken