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Bei Nominierungsversammlung einstimmig gewählt
Karl Röhrig tritt als Kandidat an

22.11.2011 - 21 Mitglieder waren gekommen. Und 21 gaben ihm seine Stimme. Somit weiß Karl Röhrig geschlossen die Frauen und Männer des CSU-Ortsverbands Arzberg hinter sich, die amMontagabend bei der Nominierungsversammlung für den Bürgermeisterkandidaten dabei waren. Der Ortsverbandsvorsitzende ist damit nun auch offiziell der CSU-Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 21. Oktober 2012.

Er wird gegen den Amtsinhaber Stefan Göcking antreten und ist zurzeit dessen einziger Gegenkandidat. Ob auch die UPW noch einen dritten Bewerber oder eine dritte Bewerberin ins Rennen schicken wird, steht noch nicht fest. In mehreren Sitzungen hätten sich die Vorstandsmitglieder der Arzberger CSU dafür ausgesprochen, dass der Ortsverband für die Bürgermeisterwahl einen Kandidaten aufstellen müsse. Eindeutig sei dabei die Wahl auf Karl Röhrig gefallen, betonte stellvertretender Ortsverbandsvorsitzender Roland Koffmane. Ebenso eindeutig fiel das Votum der Nominierungsversammlung aus: Alle 21 Wahlberechtigten gaben dem 46-Jährigen ihre Stimme. Dass er seine Kandidatur sehr ernst nimmt, verdeutlichte Karl Röhrig in der Rede, mit der er sich vorstellte. „Wir werden kämpfen bis zum Umfallen“, ließ er keinen Zweifel an seinem Siegeswillen. Die CSU sei geschlossen und halte zusammen, sei also bereit und gut vorbereitet für den Bürgermeisterwahlkampf. Die vergangenen beiden Jahre, in denen er den Vorsitz übernommen habe, seien für den Ortsverband sehr erfolgreich gewesen, sagte Röhrig. Er erinnerte unter anderem an etliche Veranstaltungen aus der Reihe „Zukunft Arzberg“, die auch überregional Aufmerksamkeit erregten und Früchte tragen würden, sowie an die „Königinnen-Treffen“ und Besuche von hochrangigen CSU-Politikerinnen.

Als wichtigstes und alles entscheidendes Ziel nannte der Kandidat: Perspektiven schaffen durch Arbeitsplätze. „Es ist wichtig, neue Betriebe anzusiedeln und in unseren ländlichen Raum zu ziehen. Es muss und es wird uns gelingen“, betonte Röhrig. Mindestens ebenso wichtig seien die Kontakte zu den Arzberger Firmen, die er optimal unterstützen wolle. Moderne Energie sei eine große Chance für Bayern, aber auch für die Städte und Gemeinden. Nun gelte es, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu forcieren. Dabei müssten die Menschen frühzeitig und umfassend einbezogen werden, sagte Röhrig und kam damit auf den einzigen Kritikpunkt an der Amtsführung Göckings: „Der Dialog kommt derzeit in Arzberg zu kurz.“ Als ein weiteres Anliegen nannte der Kandidat, Frauen mit den unterschiedlichsten Lebensmodellen zu erreichen und für Chancengleichheit zu sorgen. Arzberg habe das Glück, durch die drei Kindertagesstätten ein familienfreundliches Umfeld anbieten zu können. Für den Schulstandort Arzberg muss nach Meinung Röhrigs mit Überlegung und in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis gekämpft werden. Wenn in anderen Orten Schulen aus allen Nähten platzten, könne es nicht sein, dass in Arzberg Klassenzimmer leer stünden.

Ein Schlüsselgewerbe für Arzberg sieht der CSU-Mann in der Gastronomie und in den Übernachtungsbetrieben, die es zu stärken gelte. Auch auf die Bereiche Jugend, Freizeitgestaltung, Vereine, Lebensqualität und Senioren ging Röhrig unter anderem ein. In Arzberg solle jeder Bürger seinen Platz finden. Rückenwind bekam der frisch gekürte Kandidat in Grußworten von Landtagsabgeordnetem Martin Schöffel und Altbürgermeister Winfried Geppert. Schöffel bescheinigte Röhrig unter anderem Kraft, Optimismus und Kompetenz in der Wirtschaftspolitik.

Viele Glückwünsche mussten Karl Röhrig und seine Frau Andrea nach der Nominierung entgegennehmen. Im Bild (von links): stellvertrendender Kreisvorsitzender Oliver Weigel, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel, Andrea Röhrig,Wahlkreisgeschäftsführer Reinhold Rott, Karl Röhrig, JU-Kreisvorsitzender Stefan Brodmerkel, Frauenunion-Vorsitzende Rosemarie Döhler sowie die stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden Günther Marth und Roland Koffmane

 

Text: Christl Schemm, Frankenpost

  » Rede von Bürgermeisterkandidat Karl Röhrig [pdf]
  Bilder von der Nominierungsversammlung am 21.10.2011
     
 
     
 
       
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