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Bundestagswahl 2009
CSU ist stärkste Kraft in Arzberg
28.09.2009 - Mit einem lachenden und einem weinendenAuge hat der Ortsverband Arzberg das Wahlergebnis der Bundestagswahl aufgenommen. Die Bundeskanzlerin A. Merkel kann mit G. Westerwelle eine neue Wunschkoalition (schwarz-gelb) bilden. Die Mehrheiten reichen - auch ohne Überhangmandate - aus. Die CSU ist bayernweit erneut etwas eingebrochen. Auchbei uns hat sich das Ergebniss um 3, 57 % gegenüber der Bundestagswahl 2005 verschlechtert. Das lässt sich vermutlich nur durch den allgemeinen Trend - hin zu den kleinen Parteien - erklären. Im Ganzen stimmt uns das Arzberger Ergebnis allerdings zuversichtlich. Die CSU Arzberg ist mit 40,78 % als stärkste Partei aus der Bundestagswahl gegangen. Dafür möchten wir uns bei allen Wählerinnen und Wählern für das entgegen gebrachte Vertrauen bedanken.
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Landkreis-Ergebnisse
Selbst in Hohenberg und Tröstau stehen die Sozialdemokraten jetzt an zweiter Stelle. Die großen Gewinner der Bundestagswahl sind die FDP und "Die Linke". Die SPD verliert ihre letzten Hochburgen.

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28.09.2009 - Bei der Bundestagswahl im Landkreis Wunsiedel haben die beiden großen Parteien deutliche Verluste erlitten: Während die CSU noch in einem überschaubaren Rahmen abnahm (minus 2,48 Prozentpunkte) und bei den Zweitstimmen bei 39,18 Prozent landete, verlor die SPD dramatisch: Sie holte sich nur noch 25,28 Prozent der Zweitstimmen. Damit hat sie im Vergleich zur Bundestagswahl 2005 fast exakt zehn Prozentpunkte eingebüßt. Die Gewinner sind die kleinen Parteien: FDP und die Linke legten kräftig zu, die Grünen verbesserten ihr Ergebnis ebenfalls.
Auch die Stimmkreiskandidaten der beiden großen Parteien schnitten schlechter ab als im Jahr 2005: Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU) wurde im Landkreis Wunsiedel von 18 263 Menschen gewählt (42,74 Prozent / 2005: 46,17 Prozent); für Petra Ernstberger votierten 13 053 Wähler (30,55 Prozent / 2005: 40,15 Prozent).
"Wir müssen auch im Landkreis Wunsiedel die Linken ernst nehmen", sagte SPD-Kreisvorsitzender Holger Grießhammer gestern Abend zur Frankenpost, als er im Wunsiedler Landratsamt die Ergebnisse verfolgte. Nicht ohne Grund: Denn einen Teil ihrer Wähler hat die SPD ganz offensichtlich an die Linke und an Direktkandidat Klaus Bruno Engelhardt verloren. Diese Partei legte einen gewaltigen Sprung hin - von 4,59 Prozent auf 9,41 Prozent; ihr Direktkandidat holte sich mit 3774 Stimmen einen Anteil von 8,83 Prozent.
Weiterer Gewinner des Abends war die FDP, die sich von 7,52 Prozent im Jahr 2005 auf nunmehr 10,67 Prozent steigern konnte. Für ihren Kandidaten Stefan Quehl stimmten 6,92 Prozent der Stimmberechtigten im Landkreis. Zuwächse verzeichneten auch die Grünen: Sie fuhren 6,88 Prozent ein (2005: 5,15 Prozent). Elisabeth Scharfenberg kam auf 6,95 Prozent und hat damit ihr letztes Ergebnis (3,19 Prozent) praktisch verdoppelt.
Besonders bitter für die Sozialdemokraten: Es gibt keine einzige Gemeinde mehr, in der sie die Nase vorne
haben, selbst in den traditionellen Hochburgen ist die SPD nur noch die Nummer zwei. Beispiel Hohenberg: Hier lag die SPD 2005 noch knapp vor der CSU; jetzt aber hat sie nur 30,91 Prozent der Zweitstimmen, während die CSU auf 39,5 Prozent kam. Auch in Tröstau - stets eine sichere Bank der SPD - mussten die Sozialdemokraten Federn lassen: Nur noch 28,21 Prozent der Wähler machten bei ihr ein Kreuz (2005: 39,9 Prozent). Auch Petra Ernstberger schnitt hier ungewohnt schlecht ab: Die SPD-Kandidatin lag vor vier Jahren in Tröstau noch fünf Prozentpunkte vor CSU-Bewerber Friedrich; jetzt herrscht praktisch Gleichstand: Ernstberger holte sich 507 Stimmen (35,53 Prozent) und damit lediglich zwölf Stimmern mehr als Friedrich (34,69 Prozent). Besonders düster sieht es für die SPD in Nagel mit 12,61 Prozent aus.
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Die CSU erreichte ihr bestes Ergebnis in Bad Alexandersbad mit 48,19 Prozent; hier konnte sie im Vergleich zum Jahr 2005 (47,5 Prozent) sogar noch leicht zulegen; ihr schlechtestes Ergebnis erzielte die CSU in Tröstau mit 32,26 Prozent.
Die Linke hat in mehreren Städten im Landkreis Wunsiedel die Zehn-Prozent-Marke geknackt. In Marktleuthen fuhr sie mit 11,92 Prozent ihr bestes Ergebnis ein, in Kirchenlamitz stimmten 10,52 Prozent der Wähler für sie, in Schönwald 10,12 Prozent und in Arzberg 10,66 Prozent. Keine große Rolle spielten die NPD mit 2,53 Prozent und die Republikaner mit 0,79 Prozent.
Die Wahlbeteiligung ist im Landkreis Wunsiedel deutlich gesunken - von 74,97 auf nunmehr 68,84 Prozent. Besonders niedrig war sie wie in den Vorjahren in Bad Alexandersbad (62,71 Prozent). Rekordverdächtig hoch war sie in Höchstädt mit 79,59 Prozent und in Thiersheim mit 77,87 Prozent.
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