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ZUKUNFT


Viele Städte in Deutschland stehen vor großen Veränderungen, verursacht durch die nötigen Strukturanpassungen.
Arbeitsplätze im industriellen Bereich gehen zurück, die Bevölkerung in unserem Land nimmt ab - die Folge sind vielfach ein wachsender Wohnungsleerstand und nicht mehr benötigte Industrieanlagen. Um die Städte bei der Bewältigung dieser Probleme zu unterstützen, haben Bund und Länder im Jahre 2002 ein "Stadtumbauprogramm" aufgelegt. Das Programm galt die ersten drei Jahre nur für die neuen Länder, da dort der Strukturwandel am extremsten auftrat, es lief unter dem Titel "Stadtumbau-Ost". Seit dem Jahr 2004 wird das Programm auf die alten Länder ausgedehnt und wird hier "Stadtumbau-West" genannt.

Die Stadt Arzberg ist in das Förderprogramm Stadtumbau West aufgenommen und nimmt sich den entsprechenden Aufgaben an!

Stadtumbaumanagement - Jahresbericht 2008 - (externer Link)
  Stadtumbau Arzberg - Visionen und Pläne der Zukunft
Nach dem Abriss des "Dostal-Hauses"
Terrassengärten verschönern die Egerstraße

Am Kirchberg entstehen neue Terrassengärten, durch die der ortsbildprägende Charakter der Kirchenburg mit ihren Natursteinmauern deutlich herausgearbeitet wird. Die schon bestehenden Gärten unmittelbar an der Kirchenburgmauer werden mit den neuen Terrassengärten über Treppen und Wege verknüpft. So werden neue „Erlebniswege" zwischen Ober- und Unterstadt geschaffen. Gleichzeitig entsteht ein attraktiver neuer Freiraum eigenständigen Charakters. Die einzelnen Terrassengärten könnten in „Patenschaften" an interessierte Bürgerinnen und Bürger vergeben werden, Künstler, Jugendliche oder Senioren könnten einzelne Bereiche individuell, in einer sich ständig wandelnden Open-Air-Ausstellung, gestalten. Die Südhanglage und die als Speicher wirksamen Natursteinmauern schaffen ein Mikroklima, in dem sonst in Arzberg nicht vorkommende Pflanzen gedeihen. Die Attraktivität der verbleibenden Häuser wird durch die neuen Freiräume wesentlich erhöht. Die Egerstraße selbst wird durch einen verbreiterten Fußgängerbereich, neue Oberflächen und ein neues Beleuchtungskonzept wesentlich aufgewertet. Durch die Aufwertungsmaßnahmen und eine gezielt Ansprache sollen die Anlieger darüber hinaus dazu bewegt werden, ihre Fassaden mit dem bestehenden Fassadenprogramm der Stadt herzurichten.

» Bilder und Informationen über die Varianten der Terrassengärten
Generationengerechtes Arzberg-West
Quartiersterrasse in der Bauvereinstraße

Die Bauvereinsstraße fällt in Richtung des Stadtkerns sanft ab und erlaubt schon heute einen schönen Blick auf die Kirchenburg. Kurz vor ihrem Ende in Richtung Stadtkern knickt die Bauvereinstraße senkrecht ab und mündet in die Bauernfeindstraße. Baulich wird der Knick heute durch ein Haus in der Bauvereinstraße gefangen, das gleichzeitig den Blick auf die Kernstadt versperrt. In seinem Sanierungszustand und mit seinen Grundrissen ist das Haus aus den 30er Jahren nicht mehr vermietbar, die Mehrzahl der Wohnungen stehen bereits leer. Die Wohnungsgenossenschaft hat sich bereits vor einigen Jahren entschlossen, nicht weiter in das Haus zu investieren und es abzureißen. Den verbliebenen Mietern wurden andere, sanierte Wohnungen in Arzberg-West angeboten.

» Bilder und Informationen über das Projekt "Quartiersterrasse Arzberg-West"

Fest-Spiel-Platz beim Schumannareal
Mehrzweckplatz inmitten von Naturräumen

Das Gelände der ehemaligen Porzellanfabrik Schumann ist in seiner Lage und mit seinem Gebäudebestand von zentraler stadtstruktureller Bedeutung für Arzberg. Ziel des Umbaus muss es sein, für die Identität des Areals und der Stadt Arzberg wichtige Gebäude wie die Schumann-Villa, die „ökonomie" und die Taubenhäuser zu sanieren und mit neuen Nutzungen zu füllen. Wünschenswert ist darüber hinaus der Erhalt weiterer Gebäude im östlichen Bereich des Areals, während ein großer Teilder stark baufälligen Fabrikationsgebäude abgerissen werden muss.
Auf dem Schumannareal kann es gelingen, mit einer Mischung aus touristischen, kulturellen und kommerziellen Angeboten eine neue, wirtschaftlich selbsttragende Attraktion für Arzberg zu schaffen. Die durch Abrisse frei werdende Fläche könnte als Festplatz/-wiese genutzt werden. Der heutige Festplatz an der Röslau ist sehr beengt und hochwassergefährdet. Im Bereich des alten Festplatzes bietet sich die Chance, durch eine parkartige Gestaltung des heute asphaltierten Uferbereichs einen weiteren attraktiven Freiraum für Arzberg zu schaffen.

» Bilder und Informationen zum Umbau am Schumann-Areal

  » Weitere Projekte zum Stadtumbau Arzberg im Jahresbericht 2008 - externer Link

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