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Leserbriefe

 

Hier werden an uns gerichtete Leserbriefe veröffentlicht. Wollen Sie uns Mitteilungen machen oder soll sich die CSU Arzberg im Interesse der Arzberger Bürger für ein bestimmtes Projekt einsetzen, dann teilen Sie uns dies durch einen Leserbrief mit.

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   Leserbriefe

Zum Ausbau der B 303

Unglaubwürdig
„Die Mitglieder der BI gegen einen Autobahnbau, oder den Ausbau der B303 strecken den Daumen als Siegeszeichen hoch. Ich frage mich, warum eigentlich?
Daumen hoch, damit jede neue Firma, die hier Arbeitsplätze schaffen würde, sofort unser Gebiet verlässt, denn ohne Verkehrsanbindung ist die Logistik zu kostspielig.
Daumen hoch, denn jeder Arbeitnehmer, der einen Arbeitsplatz in Bayreuth hat, muss seinenWohnsitz auch dorthin verlagern, da die Fahrzeiten einfach zu lange dauern.
Die Daumenhochfraktion sollte sich einmal überlegen, ob sie gegen alles sein muss, um modern und cool zu wirken. Gegen ein Unternehmen, das sich erweitern möchte, einen Landwirt, der einen Stall bauen will, oder eine Straße, die im Landkreis jeder braucht und nutzt.
Diese Daumenhochfraktion ist nur glaubwürdig, wenn sie in unserem Gebiet mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrad ihre täglichen Arbeits-, Einkaufs- oder Urlaubsfahrten erledigt.“

EmmaMaria Landgraf, Arzberg
25.01.2011

Zur Diskussion über das Thema „B-303-Autobahn

„Schlaft weiter!

„Die Bewohner des Fichtelgebirges waren 50 Jahre von der Welt vergessen, im Osten der Todeszaun, im Westen Gebirge. Nun setzten sie ihre ganze Energie ein, um eine schnelle Anbindung (Autobahn) an Ost oder West zu verhindern. Sie lesen in der Zeitung von der immensen Abwanderung in ihrem Gebiet. Sie gehen durch ihre Städte, sehen leere Schaufenster, Wohnungen und Häuser. Sie merken, ihre Immobilie lässt sich nicht mehr vermieten oder verkaufen. Sie berichten ihrem Nachbarn, dass die Tochter oder der Sohn, jetzt ein Studium absolviert, einer Arbeit außerhalb des Fichtelgebirges nachgeht, und bedauern gleichzeitig, dass beides natürlich umständlich und kompliziert anzufahren ist. Sie wohnen im Seniorenheim. Die Kinder, Enkel kommen selten zu Besuch, denn die Bahn hält in den meisten Städten und Dörfern nicht. Sie fahren in den Urlaub auf Autobahnen (praktisch, schnell), bewundern die vielen Firmenansiedlungen und freuen sich über die grandiose Landschaft. Sie wollen Touristen in ihrer Region, die jedoch keinesfalls mit ihren Fahrzeugen auf einer Autobahn anreisen. Nur Wandern mit Rucksack ist erwünscht. Bewohner des Fichtelgebirges, schlaft weiter und ruhet sanft.“

EmmaMaria Landgraf, Arzberg
17.11.2010

 

 

 

 

 

 

 


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